Entschliessung über Arbeitnehmer einer Eisenrohrfabrik im Kosovo

ENTSCHLIESSUNG

verabschiedet, in welcher

  1. wir an die Kosovo Trust Agency for Privatization appellieren, den Beschluss zur Beendung des Arbeitsverhältnisses mit den Arbeitern in der Eisenrohrfabrik IMK-Ferizaj 1 Urosevac aufzuheben, die Arbeiter an ihre Arbeitsplätze zurückzuführen und ihnen alle gerichtlich zugestandenen Rechte zu garantieren;
  2. wir der Kosovo Trust Agency empfehlen, in baldiger Zukunft einen Dialog mit der Gewerkschaft bei IMK einzuleiten, um die im Unternehmen beobachteten Probleme zu lösen.

Die Mitgliedsorganisationen des IMB unterstützen den SPMK in den Bemühungen um die Beachtung der Grundrechte der Mitglieder.

29.11.2007
Salvador, Bahia, Brasilien
IMB-Zentralkomitee

Entschliessung für den Schutz der Lebensunterhalt-Rechte der Vertriebenen in ländlichen Gebieten Indiens

Zehntausende von Menschen werden in ländlichen Gebieten Indiens aus ihren Häusern vertrieben und verlieren ihre Lebensgrundlage. Die Zentral- und die Bundesregierungen geben das Agrarland für die Gründung von Industrien (darunter Metallindustrie und Bergbau) und für die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen frei. Bei den vertriebenen Familien handelt es sich mehrheitlich um sehr kleine Farmpächter, landlose Agrararbeiter, Handwerker und Kleinhändler; sie gehören zu den benachteiligten Gemeinschaften der Dalit [1] und der Adivasi [2] oder zu religiösen Minderheiten [3].

In beinahe allen diesen Orten kam es zu massiven Volksprotesten und Widerstand. Die vertriebenen Familien forderten, dass die Regierung die Industrien auf unfruchtbarem Land, möglichst nicht auf Agrarland, ansiedeln sollte. Ausserdem protestierten sie wegen der unangemessenen Entschädigung und wegen des völlig fehlenden öffentlichen Angebots an Arbeitsplätzen, Wohnungen und anderen Existenzbedürfnissen. '

Die Proteste wurden von den Polizeikräften wiederholt und brutal niedergeschlagen. An mehr als einem Ort kamen Demonstranten durch polizeiliche Übergriffe ums Leben. Gewerkschaftsführer und weitere Aktivisten, die die Proteste anführen, werden systematisch festgenommen und von der Polizei ins Gefängnis geworfen. In einigen Fällen wird der Bau von Fabriken und Bergwerken und die Einführung von Sonderwirtschaftszonen trotz der anhaltenden Proteste mit direktem Polizeischutz fortgesetzt.

Wir sind uns zwar bewusst, dass die industrielle Entwicklung für das Wirtschaftswachstum eine wichtige und notwendige Rolle spielt, aber diese Entwicklung kann ihren Zweck nicht erfüllen, wenn die Rechte der betroffenen Menschen und Gemeinschaften dabei verletzt werden. Deswegen appellieren wir
An die Regierung der indischen Bundesstaaten, den Polizeieinsatz zur Unterdrückung des demokratischen Protestes und des demokratischen Oppositionsrechts zu beenden;

An die Regierung Indiens, ein gerechtes, transparentes und gerichtlichen Entscheidungen unterworfenes Grunderwerbsgesetz zum Schutz der Lebensunterhalt-Rechte einzuführen und den vertriebenen Menschen angemessene öffentliche Entschädigung und sichere Arbeitsplätze anzubieten;

An die Arbeitgeber der neuen Fabriken, Bergwerke und Sonderwirtschaftszonen, Verantwortung für die besonders ausgegrenzten Familien zu übernehmen, die durch diese Projekte vertrieben werden, und deren Lebensunterhalt-Rechte umfassend mit Arbeitsplätzen, die die Kernarbeitsnormen der IAO erfüllen, zu schützen.

Eingereicht von: Working Peoples' Trade Union Council im Namen aller indischen Mitgliedsorganisationen. Unterstützt von der Steel Metal and Engineering Federation of India.

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[1] Die „Unberührbaren”.
[2] Autochthone Bewohner.
[3] Mehrheitlich Angehörige des Islams.

Entschliessung über das Freihandelsabkommen Korea-USA und das Freihandelsabkommen Korea-Kanada und über gefangene Arbeiter

Das vorgesehene Freihandelsabkommen zwischen Korea und den USA (KORUS FTA) sowie das Freihandelsabkommen zwischen Korea und den USA wurden ohne echte Beteiligung der Zivilgesellschaft ausgehandelt. Wenn diese Abkommen umgesetzt werden, werden sie die wirtschaftlichen Interessen des transnationalen Kapitals fördern — auf Kosten der Arbeiter, Bauern, der Frauen und der armen Bevölkerungsschichten.

Die Opposition der Metallarbeiter gegen das undemokratische KORUS FTA und gegen das Freihandelsabkommen Korea-Kanada wurde niedergeschlagen und im Fall der Korean Metal Workers' Union (KMWU) wurden Gewerkschaftsmitglieder, die an einem friedlichen Generalstreik gegen das FTA teilnahmen, festgenommen.

Die 430 Delegierten des IMB-Zentralkomitees aus über 60 Ländern rufen auf ihrer Tagung in Salvador, Bahia, Brasilien am 28.-29. November 2007 zur sofortigen Freilassung der festgenommenen Arbeiter und zum Ende der Repression der Arbeiter auf, die in demokratischer Weise Opposition gegen das neoliberale Handelsabkommen äussern.

Entschliessung über mexikanische Arbeitnehmer

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass das Sindicato Nacional de Trabajadores Mineros Metalugicos y Similares de la Republica de Mexico (SNTMMSRM) den Kampf für Gerechtigkeit, Würde, sichere Arbeitsbedingungen und ein menschenwürdiges Lebensniveau für seine Mitglieder in der Bergbau- und Stahlindustrie angeführt hat;
 
IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass SNTMMSRM die Kämpfe der Gewerkschaften in anderen Ländern stets unterstützt hat und den Mitgliedern von United Steelworkers im Kampf gegen die Grupo Mexico bei ASARCO kritische Solidarität und Hilfe geleistet hat;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass der SNTMMSRM-Generalsekretär von Napoleon Gomez Urrutia die Gewerkschaft in diesen Bemühungen angeführt hat;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass es am 19. Februar 2006 im Schacht 8 des Pasta de Conchos-Bergwerks im Besitz der Grupo Mexiko, dem grössten Minenkonzern des Landes, zu einer Methanexplosion kam, bei der 65 Bergleute getötet wurden. Nach der Explosion beschuldigte Gomez die Grupo Mexiko und die mexikanische Regierung des „industriellen Totschlags” wegen Vernachlässigung des Arbeitsschutzes in der Mine;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass die mexikanische Regierung nach dem Grubenunglück im März 2006 gefälschte Dokumente verwendete, um Gomez aus seinem Amt zu entfernen, und einen neuen Generalsekretär einsetzte. Die Regierung beschlagnahmte ausserdem sämtliche Vermögenswerte von SNTMMSRM und von Gomez und warf Gomez zu Unrecht vor, 55$ USD an Gewerkschaftsmitteln veruntreut zu haben. Die Konten bleiben weiterhin eingefroren und die Anschuldigung gegen Gomez ist auf einzelstaatlicher Ebene nach wie vor hängig, obwohl sie auf bundesstaatlicher Ebene fallen gelassen und Gomez durch ein Bundesgericht wieder als Generalsekretär eingesetzt wurde und obwohl eine vom Internationalen Metallgewerkschaftsbund beauftragte Rechnungsprüfung ergab, dass das Geld verbucht wurde;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass zwei Mitglieder von SNTMMSRM von der staatlichen Polizei getötet wurden, als sie die Grupo Villacero in Lazaro Cardenas, Michocan zur Verteidigung ihrer Gewerkschaft bestreikten (das Werk wurde später von Mittal Steel gekauft);

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass ein Mitglied von SNTMMSRM von Schlägern der Grupo Mexiko ermordet wurde, als es in einem friedlichen Treffen mit Gewerkschaftskollegen versuchte, die gesetzlichen Rechte nach der Entlassung durch die Grupo Mexiko durchzusetzen;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass Mitglieder von SNTMMSRM gegenwärtig Streiks gegen die Grupo Mexiko in Cananea, Sonora, Taxco, Guerrero, San Martin, Sombrerete, Zacatecas durchführen;
 
IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass das Unternehmen an acht Standorten der Grupo Mexiko mit Hilfe der einzel- und bundesstaatlichen Polizei und sogar der mexikanischen Armee versucht hat, den Mitgliedern von SNTMMRSM eine Betriebsgewerkschaft aufzuzwingen, und dass es sich gegenwärtig weigert, an diesen Standorten die SNTMMSRM als Vertreter der Mitglieder zu anerkennen;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass die Komplizenschaft der Regierung bei der Einmischung in Gewerkschaftsangelegenheiten und der Übergriff auf Gomez unmittelbar international anerkannte Arbeitsnormen verletzen, besonders das Übereinkommen 87 der Internationalen Arbeitsorganisation, das Mexiko unterzeichnet hat;

IN ANBETRACHT DER TATSACHE, dass SNTMMSRM und Generalsekretär Gomez bei den Mitgliedern trotz allem ungebrochen starken Rückhalt geniessen, hauptsächlich weil sie unter Gomez’ Führung beispiellose Lohn- und Leistungsverbesserungen sowie Ausbildungschancen für sich selbst und ihre Familien erhielten;

WIRD DESHALB BESCHLOSSEN, dass das Zentralkomitee die Führung des IMB beauftragt, weiteren Druck auf die Regierung von Calderon auszuüben.
Die Führung des IMB, der ICEM und die Ortsgewerkschaften werden sich Anfang 2008 treffen und vereinbaren, in welcher Form Druck auf die Verwaltung ausgeübt werden soll, um Napoleons Rückkehr und die Anerkennung von SNTMMSRM zu gewährleisten.

FERNER WIRD BESCHLOSSEN, dass wir an die mexikanische Regierung und an den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon appellieren werden, die politische Verfolgung von Napoleon Gomez Urrutia und von SNTMMSRM zu beenden, die eingefrorenen Mittel der Gewerkschaft und Napoleon Gomez Urrutia unverzüglich zurückzugeben, alle noch gegen Napoleon Gomez Urrutia bestehenden Anklagen aufzuheben, umgehend ein transparentes Gerichtsverfahren gegen alle diejenigen einzuleiten, die Dokumente und Fakten gefälscht haben, und die Rolle der Grupo Mexiko bei der Ermordung von Reinaldo Hernandez Gonzalez sowie bei der Festnahme und Folter von 20 SNTMMSRM-Mitgliedern in Nacozari, Sonora zu ermitteln.

FERNER WIRD BESCHLOSSEN, dass wir an die Regierungen weltweit appellieren werden, in ihren Beziehungen mit Mexiko und der mexikanischen Regierung zu überwachen, dass Mexiko die Menschen-, Arbeits- und Gewerkschaftsrechte beachtet;

FERNER WIRD BESCHLOSSEN, dass wir an die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften weltweit appellieren werden, den Kampf des Sindicato Nacional de Trabajadores Mineros Metalugicos y Similares de la Republica de Mexico zu unterstützen und gemeinsam unter dem Banner des Internationalen Metallgewerkschaftsbunds vorzugehen, um globale Aktionen durchzuführen und Solidarität zu leisten.

 

Während ihrer Sitzung vom 26.-28. September 2007 in Brasilia

Auf dem Weltsozialforum in Nairobi baten afrikanische Gewerkschaften und NGOs um Unterstützung für die Kampagne gegen die EPA — Abkommen über wirtschaftliche Partnerschaft, die das Cotonou-Abkommen mit den AKP-Staaten ersetzen sollen. Die Europäische Union setzt die EPA-Verhandlungen fort, ohne eine Reihe von Faktoren in Betracht zu ziehen und drängt auf eine Liberalisierung der Märkte, ohne die Auswirkungen wirklich zu bewerten und ohne die legitimen Bestrebungen der betroffenen Länder zu berücksichtigen.

Der IMB ist der Auffassung, dass die Debatte dieser Fragen transparent und umfassend sein muss, und dass unabhängige Experten, nationale Regierungen, Bauernverbände, Gewerkschaften, Wirtschaftsvertreter und zivilgesellschaftliche Akteure beider Verhandlungsseiten hierbei direkt einbezogen werden müssen.

Aus diesem Grund fordert der IMB, die Verhandlungen nicht bis Endes dieses Jahres abzuschließen; den betroffenen AKP-Staaten kein Abkommen aufzuerlegen; eine Überprüfung der Verhandlungen vor dem Hintergrund der von den betroffenen Gemeinschaften geäußerten Bedürfnissen bezüglich der lokalen Wirtschaftsentwicklung durchzuführen und die Verhandlungen auf eine Entwicklungs- und Beschäftigungspolitik für mehr Gleichheit und soziale Gerechtigkeit auszurichten.

In den laufenden Verhandlungen muss auf die Liberalisierung von Investitionen und sozialer Dienstleistungen sowie auf die rigide Durchsetzung von Eigentumsrechten verzichtet werden, da sie den Entwicklungschancen der afrikanischen Staaten entgegenstehen. Darüber hinaus ist der IMB der Auffassung, dass die Finanzmittel, die den afrikanischen Regierungen zugehen, nicht vom Ergebnis der Verhandlungen abhängen dürfen, und dass diese Mittel für Entwicklung und Beschäftigung und nicht für Liberalisierungen eingesetzt werden müssen.

Der IMB ruft alle seine Mitgliedsorganisationen auf, diese Forderungen gegenüber den Regierungen ihrer jeweiligen Länder zu unterstützen.

Entschliessung über die Arbeitnehmer bei Ford in Russland

Das Zentralkomitee des Internationalen Metallgewerkschaftsbunds, der weltweit 25 Millionen Arbeitnehmer vertritt, äussert anlässlich der Tagung in Salvador, Bahia, Brasilien am 28.-29. November 2007 ernste Besorgnis wegen der Verschlechterung der Situation infolge von Massnahmen der Ford-Unternehmensleitung im Ford-Automontagewerk in Vsevolojsk, Russland. Anstatt mit der Gewerkschaft konstruktiv und in gutem Glauben über Löhne und Arbeitsbedingungen zu verhandeln, hat die Unternehmensleitung es während Monaten abgelehnt, die Vorschläge der Gewerkschaften wirklich zur Kenntnis zu nehmen oder relevante Verhandlungen mit den Gewerkschaften zu führen.  Dies hatte zur Folge, dass die Arbeitnehmer ab dem 20. November einen unbefristeten Streik antraten und an die Unternehmensleitung appellierten, die Verhandlungen fortzusetzen, um eine gerechte und beidseitig akzeptable Vereinbarung zu erzielen.

Die Reaktion des Unternehmens, zu Streikbeginn letzte Woche Sonderpolizeikräfte zu verlangen, bildet eine übermässige und überflüssige Handlung und kann als Einschüchterungsversuch gegen die Arbeitnehmer gesehen werden. Zu Streikbeginn riegelte die Polizei den Eingang zum Unternehmen ab und versperrte den Arbeitnehmern den Zugang zum Werk. Überdies forderte das Unternehmen die staatlichen Polizeikräfte auf, innerhalb der Werksanlagen zu patrouillieren. Dabei handelt es sich um einen unannehmbaren Einsatz der staatlichen Polizeikräfte durch ein privates Unternehmen gegen Arbeitnehmer, die ihr Grundrecht auf Streik ausüben. Das Unternehmen verhielt sich weiter kontraproduktiv, als es versuchte, während des Streiks die Produktion wieder aufzunehmen. Am 28. November wurde bereits ein Arbeiter von der lokalen Polizei verletzt. Ein weiterer Arbeiter erlitt ernsthafte Verletzungen am Montageband, als die Unternehmensleitung versuchte, die Produktion wieder in Gang zu bringen.

Wir unterstützen den Kampf der Ford-Arbeiter in Vsevolojsk um Lohnerhöhungen und um Verbesserung der Arbeitsbedingungen; wir verlangen vom Unternehmen, jegliche Form von Einschüchterung oder Gewalt gegen Arbeitnehmer zu beenden und appellieren an die Unternehmensleitung, umgehend und in gutem Glauben konstruktive Verhandlungen mit der Gewerkschaft aufzunehmen, um eine faire Einigung zu erzielen.

Angenommen vom IMB-Zentralkomitee am 29. November 2007.

Indian unions focus on auto industry organizing challenges

More than twenty union leaders representing workers from across the Indian automobile sector gathered in Chennai for a three-day IMF workshop on union building and the challenges of precarious work. Growing output of cars and commercial vehicle is on a path to make India the fifth leading producer by the early part of the next decade, according to industry projections presented to participants. Motor vehicle manufacturers are expanding assembly and ancillary supplier operations in several key states including Tamil Nadu, Maharashtra, Harayana, Delhi, Karnataka and Uttar Pradesh, presenting new challenges for organizing and unifying workers across the sector.

The union participants, representing workers from Indian and foreign-based assembler and supplier operations highlighted the widespread and growing use of contract workers. In many cases, plant representatives reported that almost half or more of the work force are in precarious jobs, with these workers receiving much lower compensation and social benefits, unequal or inadequate access to facilities, and worse conditions of work. Company strategies making high use of contract workers were identified as arising from management's drive for profits and flexibility while avoiding responsibility for welfare and job security of workers and attempting to weaken unions. Participants focused on the need to organize and unify workers, convert contract to permanent jobs, and effectively use collective bargaining and the enforcement of existing legal protections to ensure equal treatment.

Delegates to IMF workshop unanimously adopted a resolution protesting the ongoing threat by Bajaj Auto Ltd. to close the plant in Akurdi and the company’s mistreatment of workers and the community in Pune. They also condemned the continuing violations of worker and trade union rights at Hyundai Motor India, which include suspensions, dismissals and illegal and unjustified transfers of union leaders, and the harassment and intimidation of union members and supporters.

Ford workers in Vsevolozhsk suspend strike

RUSSIA:  On December 14, the trade union committee of Ford-Vsevolozhsk reached agreement with management on a number of demands advanced by the workforce in order to suspend the strike and begin real negotiations on wage increases and working conditions. The strikers voted in favor of a decision for the trade union committee to proceed with negotiations, according to an agreed upon schedule with management, from December 17, 2007 through February 1, 2008. Eight meeting are scheduled. If an agreement on wages and other items is not reached, workers could re-launch the strike.

Management also committed not to use any disciplinary penalties or actions against participants in the strike. The parties declare that "they intend to conduct negotiations in a peaceful and productive manner", and that "the workers' demands are integral to the unsettled disagreement and will be treated accordingly". Agreement was reached on timely payment of compensation for temporary downtime and for normal ordering of submissions of requests for skill classification upgrades.

The International Metalworkers’ Federation and its affiliates support the workers at Ford-Vsevolozhsk and will continue to show solidarity with them in their fight for a fair and just collective agreement.

'When good men do nothing, evil triumphs'

AUSTRALIA: Two thousand people attended the funeral of anti-asbestos campaigner Bernie Banton who died aged 61 on November 27 after a battle with aggressive peritoneal mesothelioma, an asbestos-related cancer.

Bernie was the public face of the campaign to make James Hardie agree to pay AUS$4 billion in compensation to its victims. He was given a state funeral by the New South Wales government in recognition of his role as an advocate for asbestos victims.

Bernie was employed at James Hardie in the 1960s and 1970s along with two of his brothers, who have also passed away from mesothelioma.

Only days before his death, Bernie won a court settlement against James Hardie in a test case that should enable hundreds of other victims to claim additional compensation.

His sister Grace said at the funeral that Bernie truly believed the saying, ‘When good men do nothing, evil triumphs.’

Bernie is survived by his wife, five children and 11 grandchildren.

IMF says farewell to Brian Fredricks

Marcello paid tribute to Brian Fredricks, former IMF assistant general secretary at the Central Committee meeting in Brazil, November 28, 2007.

Brian Fredricks is retiring and going back to his beloved South Africa and Durban. I have tried hard to convince him to move to Gothenburg but he resists. I am afraid that I have lost that battle.

Saying “thank you” to a man who has devoted his entire life to the cause of the workers is not easy.

Having known Brian for almost 30 years I know that the best way of thanking him would be just to say thank you.

Brian is a humble person who believes short speeches are the best.

It is not easy to summarise Brian's long and intense trade union work since 1968 when he started as a young worker at the Toyota assembly plant in Durban, through the formation of a new non-racial auto workers union, the strikes of the 1970s, the development of international solidarity linkages, and the establishment of the first IMF South Africa office. All of that represented a crucial contribution to the unification of unions in the metal sector and the foundation of NUMSA.

Brian started working for the IMF in 1982 when the Central Committee of the IMF meeting in Rome expelled two South African Unions from its ranks for being racist and discriminating against black people in South Africa.

It was a difficult time for the democratic workers’ movement in the Country, which was under tremendous pressure from the Government. The police were attacking and arresting workers’ leaders every day.

In fact, the IMF office that Brian opened was illegal and he, like many other comrades, put  his life and safety at risk.
Brian worked hard to create the conditions for the three IMF-affiliated South African Metalworkers’ Unions to come together and build a new unified Metalworkers’ Union.

He was requested by his fellow workers to take the lead in the merger process and he did so successfully, laying the basis for what then became the National Union of Metalworkers of South Africa,  NUMSA — which is today is an example of a real,  strong and activist trade union.

Together with a journalist, Ian Bissel, Brian initiated a newspaper that the IMF intended to distribute among metalworkers in South Africa. The newspaper was meant to be not just a voice of the IMF in South Africa, but a voice  for all South African workers who  did not have the possibility to speak up.

The second issue of the newspaper was confiscated and the police banned the IMF from publishing anything further. I'll leave it to you to figure out why, but needless to say, this was the end of Brian’s short but intense career as editor!

However, he continued his work based on a difficult balance between legality and outlaw to defend workers’ rights.

I have a lot of memories from the time when he was director of the IMF office in South Africa. I was with him when I had my traumatic first direct experience of the Country’s apartheid system. It was in 1983, shortly after the celebration of the 90th anniversary of the IMF. Brian came to pick me up at the airport to drive me to Port Elisabeth to run a Health and Safety seminar for our shop stewards. He showed me beautiful beaches where he told me he wasn’t allowed to go because of the colour of his skin. If he wanted to go for a swim in the warm ocean he had to travel 30-40 km away, where a special beach was “reserved” for African people.

Another terrible memory I have is in Durban where Brian took me to visit the area of the city where he grew up. We stopped for a beer in the pub where he used to go before he moved to Johannesburg. The owner of the pub told Brian that he would be served but I wouldn’t. Much to his regret, he couldn’t violate the law that didn’t allow both of us to sit together and have a drink.

The humiliation I felt was obviously nothing compared to the harassment that millions of black people in South Africa went through during the almost 50 years of apartheid regime!

Brian has been a true and solid pillar for our organisation.

Always close to reality, with both feet on the ground.

Always close to comrades, ready to understand and support them.

Always a man of vision, and a reliable friend.

For 13 years I have enjoyed working with Brian as AGS.  He has been an indispensable support in all difficult decisions, always ready to share responsibilities and concerned with what would be the best for the organisation. An indispensable support for me in my work as GS.

I am sure that some of you noticed that even when sometimes we had different opinions, or disagreed on some issues, our discussions always ended up in decisions that we both would stand up for. For all of this, I have to thank you Brian, for your loyalty to me and to the organisation.

Also I have to thank you for being an example in how you have lived your life … to me and I believe to many metalworkers around the world.

Through your behaviour — humble, generous, open and straight-forward, always ready to discuss and to listen — you have been a great teacher for many of our generation and for many younger trade unionists.

For those younger comrades, let me just remember your joy and happiness when you received at  the beginning of 1994 the card that entitled you to cast your vote for the first time ever in a democratic election that was going to be held in South Africa in April 1994.

You had been waiting for 50 years to exercise the most fundamental of Human Rights, the right to vote.

I am not going to ask you for whom you voted, it is your right to keep that secret, but knowing that around 70% of the votes went to Mandela I think we can guess! And I will never forget seeing you so very happy for that outcome.

Brian, you and Lynn will now be returning to your home in Durban, but I hope of course to see you again soon. I am sure that you will come back to Geneva from time to time, perhaps not specifically to see me but to see your children who have both decided to stay in Switzerland. I hope you will pop by the office for a cup of coffee and a good chat.

Lynn, let me say that we owe special gratitude to you, so the IMF is once again saying thank you to both of you, for everything you have done for the metalworkers of the world and we all wish you both a long and happy retirement.